Vom Norden in den Süden Deutschlands: unser Softwareentwickler Stefan Glatz!

Von Stefan Glatz
7. April 2021 17:15:06 MESZ

Mein Name ist Stefan Glatz und ich komme ursprünglich aus Stade (bei Hamburg). Ich bin 36 Jahre jung und arbeite seit Anfang März 2014 als Softwareentwickler bei der S&P Computersysteme GmbH am Standort Stuttgart. Seit September 2020 betreue ich dort außerdem auch unsere Auszubildenen. Nach fast sieben Jahren in der Softwareentwicklung bei S&P habe ich meinen Weg nach Süddeutschland nie bereut.

Im Anschluss an meine Ausbildung zum Fachinformatiker (Systemintegration) und meinem daran anschließenden Physik-Studium habe ich mich bewusst für den Beruf als Softwareentwickler entschieden. Gewissermaßen hat es mich immer wieder in den IT-Bereich gezogen – so ging es schließlich auch in meiner Masterarbeit um eine Computersimulation. Auf der Suche nach einem Arbeitgeber bin ich dann meinem Herzen und meiner jetzigen Frau nach Stuttgart gefolgt, was mich dann letztlich zu S&P geführt hat.

 

„Es wird definitiv nie langweilig!“

Meinen Arbeitstag starte ich am liebsten früh am Morgen,

wenn das Büro noch leer ist. Mit einem Becher Kaffee und ruhiger Musik wache ich sozusagen „mit dem Büro” auf – das gibt mir genug Zeit mich für den Tag zu wappnen: Ich verschaffe mir einen Überblick über die anstehenden Termine und Fälligkeiten, checke meine Mails und plane die Aufgaben des Tages. Letztere entspringen im Wesentlichen den zwei großen Themengebieten der (Weiter-)Entwicklung und technischen Ausgestaltung unser Lagerverwaltungssoftware und der Unterstützung der Projektteams. Daraus entstehen eine Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben, die weit über die reine Softwareentwicklung hinaus gehen: vom Belegdruck, Reporterstellung mit SQL, Frontend-Entwicklung in Java, Backendentwicklung in C, Implementieren von Schnittstellen, Erstellen von Skripten, Designbesprechungen und Bugfixing ist alles dabei.

Als ich bei S&P angefangen habe, war ich geradezu erschlagen von der Themenvielfalt und habe mich, auch wenn meine Kollegen freundlicherweise gern das Gegenteil behaupten, eher schwer getan mich in der komplexen Infrastruktur zurechtzufinden, die ich heute nicht mehr missen möchte. Natürlich habe auch ich mal eine Tätigkeit, die mir mehr liegt oder die mich mehr motiviert als eine andere: so ist es mir eine besondere Freude auch mal mehrere Tage oder auch Wochen am Stück in die Entwicklung eines neuen Features investieren zu können aber am Ende ist es doch der abwechslungsreiche Mix, der mich begeistert und jeden Tag bei S&P so interessant macht.

 

Neben diesen Tätigkeiten als Softwareentwickler ist die

Betreuung der Auszubildenen mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil meines Arbeitsalltags geworden: Schulungsmaterial vorbereiten, Ausbildungsnachweise kontrollieren, Code Reviews und Hilfestellung leisten bei der täglichen Arbeit – all das gehört zu meinen Aufgaben mit dazu und ist eine große Bereicherung für meinen Arbeitsalltag. Zwar habe ich schon immer große Freude daran gehabt zu helfen oder zu erklären aber ich habe auch am eigenen Leib erfahren wie wichtig ein guter Lehrer für die Verwirklichung des eigenen Potentials sein kann. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen unsere Auszubildenden zu unterstützen, ihr Interesse zu wecken und für neues zu begeistern. Dabei ist es mir insbesondere wichtig die Ehrfurcht vor vermeintlich komplexen Themen zu nehmen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Denn am Ende des Tages ist nichts ein Geheimnis – alles steht irgendwo niedergeschrieben, sodass jeder die Möglichkeit hätte, sofern er daran interessiert ist, es nachzulesen und Stück für Stück zu verstehen.

Ganz so leicht ist es dann aber doch wieder nicht und nicht jeder ist zum Softwareentwickler geboren. Sorgfalt, logisches Denken, die Fähigkeit Problemstellungen zu analysieren, aber auch Kommunikationsfähigkeit sind sicher Eigenschaften, ohne die man schwerlich auskommt. Auch sollte man Veränderungen aufgeschlossen gegenüberstehen und bereit sein mit der Zeit zu gehen: immer wieder etablieren sich neue Tools, Programmiersprachen und Methoden in der Branche, die es ermöglichen, schneller robustere Software zu entwickeln, Komplexität zu reduzieren oder Arbeit besser zu organisieren. Natürlich muss man nicht jeden neuen Trend sofort mitmachen, aber man sollte sich auch nicht krampfhaft an die Vergangenheit klammern, wenn es objektiv bessere Lösungen gibt.

 

Die S&P Computersysteme GmbH als Arbeitgeber

Was mich bei S&P am meisten begeistert ist das Betriebsklima und die flachen Hierarchien. Es stehen einem grundsätzlich immer alle Türen offen: egal ob Systemtechnik, Entwicklung, Projektleitung, Marketing oder Geschäftsführung – hat man Sorgen, Probleme oder Ideen kann man sich direkt mit dem zuständigen Kollegen in Verbindung setzen und stößt dabei stets auf offene Ohren. Es herrscht gerade in den Teams ein echtes „Wir-Gefühl“, welches bei einem Unternehmen dieser Größe nicht selbstverständlich ist. Dies ist aber keinesfalls Zufall, sondern wird aktiv gefördert: So ist es durchaus üblich, dass sich die Belegschaft mehrmals im Jahr zu gemeinsamen Feierlichkeiten versammelt: Volksfeste wie der Cannstatter Wasen, die „Besenzeit“, Weinfeste, Weihnachtsmärkte, Anwendertage, Messen und natürlich die Weihnachtsfeiern dienen hier gerne als Anlässe. Zwischen diesen großen Events gibt es dann auch noch eine Menge spontaner Standort- oder Teaminterner Events wie gemeinsamen Grill- oder Spieleabenden. Bei so viel Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben wundert es wohl nicht, wenn ich sage, dass ich mich bei S&P schon ein bisschen wie zu Hause fühle.

 

Wer zudem einem der erwähnten Projektteams angehört wird früher oder später auch die Gelegenheit haben an einer Inbetriebnahme teilzunehmen und gemeinsam mit weiteren Teammitgliedern mehrere Tage vor Ort bei einem unserer Kunden zu sein, um das reibungslose Hochlaufen neuer Lagerkomponenten oder -abschnitte zu betreuen. Für das Team ist dies der – hoffentlich krönende – Abschluss wochen- oder monatelanger Planung- und Entwicklungsarbeit. Da hier aber oft tiefgreifende Änderungen im laufenden Betrieb vorgenommen werden müssen, ohne dabei den fortlaufenden Betrieb zu stören bleibt nur wenig Raum für Fehler und falls doch etwas schief geht ist schnelles Handeln gefragt.

Eine erfolgreiche Inbetriebnahme ist daher insbesondere auch immer wieder eines: Ein Grund zu feiern! Für mich persönlich waren die Inbetriebnahmen, jedenfalls immer ein echtes Highlight bei S&P. Alles ist plötzlich komplett anders als der Büroalltag, was sehr erfrischend sein kann: Man ist in einer anderen Umgebung und hat plötzlich nur noch eine einzige Aufgabe. Selbst um das Essen braucht man sich nicht mehr kümmern, das gibt es ja im Hotel oder im Restaurant. Natürlich sind die Arbeitstage oft lang und es kann auch mal stressig werden, aber dafür ist man ja in der Regel ja nicht allein vor Ort und unterstützt sich gegenseitig. Für mich fühlt sich das Ganze ein bisschen so an wie ein Ferienlager – mit Arbeit.

 

#Letstalkaboutyourhobby Stefan in seiner Freizeit.

Da ich während der Arbeit, von gelegentlichen Gängen zur Kaffeemaschine abgesehen, doch überwiegend nur am PC sitze, ist Sport für mich zu einem festen Bestandteil meines Alltags geworden. So trifft man mich nach der Arbeit üblicherweise im Park beim Joggen oder auch in der Mittagspause im Schwimmbad, um ein paar Bahnen zu ziehen. Neben dem positiven Effekt, fit und beweglich zu bleiben, genieße ich vor allem beim Joggen die frische Luft und nutze die Zeit, um in Ruhe über Dinge nachzudenken oder einfach mal „nur“ abzuschalten. Im Urlaub zieht es mich und meine Frau raus in die Natur zum Wandern und Entdecken, egal ob an der Steilküste Portugals oder in den Alpen: Hauptsache das Panorama stimmt. Am Ende eines bewegungsreichen Tages beginnt dann die Suche nach einem Restaurant um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Zurück in Stuttgart bin ich dann aber wieder für die Verpflegung zuständig und koche dabei am liebsten Gerichte aus der japanischen Küche, was gerade bei unseren japanischen Gästen immer wieder für Verwirrung sorgt, ist meine Frau doch eigentlich die Japanerin.

Geschmeckt hat’s aber bisher jedem – oder zumindest haben Sie alle so getan als ob.

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Autor
Stefan Glatz

Softwareentwickler